Donnerstag, 30. August 2012

‎!!! Kolibakterien und Laktobakterein!

 ‎!!! Kolibakterien und Laktobakterien!
 Quelle
Gute und schlechte Bakterien

Im Verdauungstrakt unterscheiden wir grob zwei Arten von Bakterien: Die gesundheitsschädigenden, fäulnisbildenden Bakterien, die unter dem Namen Kolibakterien bekannt sind und die gesundheitsförderlichen, freundlichen Bakterien --(Probiotika) zu denen – neben vielen anderen Bakterienstämmen – auch die Laktobakterien und Bifidobakterien zählen.
Auch in der gesunden Scheidenflora überwiegen Laktobakterien wie beispielsweise Lactobacillus acidophilus, die – wenn in ausreichender Menge vorhanden – die Ansiedlung von Pilzen unterbinden können.
Kolibakterien erzeugen giftige Substanzen
Fäulnisbakterien (Kolibakterien) erzeugen beim Abbau von Proteinen eine Reihe von toxischen Substanzen, zu denen beispielsweise Indol und Skatol gehören.
Diese übel riechenden Stoffe geben dem Kot seinen typischen Geruch, und ihr Derivat Indikan findet sich im kaum angenehmer riechenden Schweiß und Urin wieder. So weisen schon allein die Gerüche unserer Ausscheidungen auf eine mögliche Fehlbesiedlung unseres Darmes hin.
Je geruchloser Stuhl, Schweiß und Urin sind, umso perfekter funktioniert unsere Verdauung, um so reiner ist unser Verdauungssystem und um so harmonischer arbeiten die Mikroorganismen in unserem Darm.
Laktobakterien erhalten das Gleichgewicht
Die freundlichen Darmbakterien produzieren in erster Linie Milchsäure, aber auch Essigsäure, Verdauungsenzyme und Vitamine. Diejenigen, die Milchsäure produzieren, sind als Lakto- und Bifidobakterien bekannt. Die beiden bekanntesten und wichtigsten Arten sind Lactobacillus acidophilus und Bifidobacterium bifidus.
Lakto- und Bifidobakterien sind die natürlichen Gegenspieler der Kolibakterien und halten das Darmmilieu im Gleichgewicht. Von einem idealen Mengenverhältnis der Bakterienstämme spricht man, wenn im Dickdarm die nützlichen Bakterien mit 85 Prozent überwiegen. In einem solchen Fall ist das Vorhandensein von Fäulnisbakterien mit 15 Prozent nicht weiter tragisch, da sie von den nützlichen Bakterien unter Kontrolle gehalten werden können.
Laktobakterien für eine gesunde Verdauung
Die gesundheitsfördernden Darmbakterien produzieren unter anderem Verdauungsenzyme. Sie helfen also dabei, die gesunden Verdauungsfunktionen des Körpers aufrecht zu erhalten, während sie gleichzeitig die Aktivität der Fäulnisbakterien einschränken. Wenn jetzt diese für uns positiven Bakterien fehlen bzw. nur in einem unzureichenden Maße vorhanden sind, kann die zugeführte Nahrung natürlich auch nicht richtig verdaut werden.


Unvollständig verdaute Nahrung aber bleibt im Darm „hängen“ und bietet den schädlichen Fäulnisbakterien eine gemütliche Wohnstätte. Sie lassen die unverdauten Partikel langsam verfaulen. Auf diese Weise entstehen unangenehm riechende und teilweise hochgiftige Gase. Genau diese Gase aber können für andere Symptome sorgen, die kaum je mit einer unausgeglichenen Darmflora oder einem sanierungsbedürftigen Darm in Verbindung gebracht werden.
Dazu gehören zum Beispiel auch diffuse Gefühle im Kopf, Mattigkeit, Lustlosigkeit, Konzentrationsprobleme und viele weitere mehr. Werden Blähungen nicht behoben, so können diese bekanntlich zum sog. Roemheld-Syndrom führen, das sich in Herzschmerzen äußert, seine Ursache in Wirklichkeit aber im Darm begründet liegt.
Eine ausgeglichene Darmflora produziert Vitamin B12
Eine gesunde Darmflora ist jedoch nicht nur für die Kontrolle der schädlichen Darmbakterien zuständig und auch nicht nur für die Bildung der Verdauungsenzyme, sondern außerdem für Produktion bestimmter Vitamine.
So kann zum Beispiel das Vitamin B12 nur von einer wirklich ausgeglichenen Darmflora in ausreichender Menge hergestellt werden. Das ist auch der Grund, warum immer mehr Menschen unter einem Vitamin-B12-Mangel leiden.
Vitamin B12 wird vor allem zur Bildung roter Blutkörperchen sowie für eine optimale Funktion der Nervenzellen benötigt. Ein Mangel an Vitamin B12 kann also Blutarmut sowie Störungen des Nervensystems hervorrufen. Die Behauptung, dass eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B12 ausschließlich über Fleisch oder andere tierische Quellen zu gewährleisten ist, darf aus diesem Grunde als überholt bezeichnet werden.
Ein gesunder Vitamin-B12-Spiegel ist nicht von der Menge des verzehrten Fleisches abhängig, sondern vom Zustand der Darmflora. Da diese jedoch bei Menschen, die große Mengen tierisches Eiweiß verspeisen, besonders gerne mit Fäulnisbakterien fehlbesiedelt ist, sind Fleischesser für Vitamin-B12-Mangel regelrecht prädestiniert.
So kann festgestellt werden, dass neben dem Verzehr von Meeresgemüse (oder auch AFA-Algen) eine ausgeglichene Darmflora der beste Garant für einen optimalen Vitamin-B12-Spiegel ist.
Wann ist der Aufbau der Darmflora empfehlenswert?
Eine ausgeglichene Darmflora in der das Verhältnis zwischen Kolibakterien und Laktobakterien stimmt, ist also aus verschiedenen Gründen äußerst erstrebenswert. Leider sind die nützlichen Darmbakterien sehr empfindlich. Sie lassen sich von vielen verschiedenen Faktoren beeinflussen und unglücklicherweise auch dezimieren.
Dazu gehört die Übersäuerung des Körpers, die Einnahme von bestimmten Medikamenten (z. B. Antibiotika), manche Impfungen, übermäßiger psychischer und mentaler Stress, Alkoholkonsum, wenig Schlaf etc.


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Donnerstag, 26. Juli 2012

Dienstag, 24. Juli 2012

Einfache Tipps, um Heißhunger zu bekämpfen

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Einfache Tipps, um Heißhunger zu bekämpfen
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von Karine Losier und Dave Ruel

Kommst Du auch manchmal in Versuchung oder hast Du
Verlangen nach ungesunden Lebensmitteln, obwohl Du
weißt, dass Du nicht nachgeben solltest? Mit dieser
Schwäche bist Du nicht alleine. 

Heißhungerattacken sind einer der Haupt-Abnehm-Killer.
Es gibt eine Menge Menschen, die täglich dagegen
ankämpfen müssen.

Es ist nur natürlich, dass Du Verlangen nach
bestimmten Lebensmitteln hast, wenn Du Deine Ernährung
umstellst. Du musst auf einige Lebensmittel
verzichten, denen Du wie “verfallen” bist.

Es gibt zum Glück einige wirksame Tricks, wie Du gegen
diese Heißhungeranfälle angehen kannst.

Schauen wir uns an, wie Du diese lästige
Begleiterscheinung vermeidest und Deine
Ernährungsumstellung von Erfolg gekrönt ist.


Wie Du Heißhungerattacken vermeidest

Zunächst muss Du Dich mit einigen Techniken vertraut
machen, mit denen Du Deinem Heißhunger entgegnest.
Einer der wesentlichen Tipps ist: geh aus dem Haus!

Isst Du oft alleine zu Hause und langweilst Dich?
Verlass Deine Küche, so schnell Du kannst! Wenn Du
Dich nicht ständig in der Nähe von “gefährlichen”
Lebensmitteln befindest, wirst Du viel weniger daran
denken und auch weniger Heißhungeranfälle haben.

Ein weiterer wirkungsvoller Trick ist die 10 Minuten
Wasserregel.

Erfahrungsgemäss sind Heißhungerattacken ein Anzeichen
von unbewusstem Durst. Mach also ein Abkommen mit Dir
selber:

Trink bei einer Heißhungerattacke ein großes Glas
Wasser, und warte 10 Minuten. Hast Du immer noch
Heißhunger, darfst Du etwas essen.

Eine anderer Tipp ist, nur Lebensmittel, die gesund
sind UND die Dir auch schmecken, in Deine Ernährung zu
integrieren.

Ist Deine Diätkost nicht wirklich lecker, wirst Du
natürlich Heißhungeranfälle haben.

Wenn Du Deine Ernährung geniesst, sind Deine
Geschmacksknospen zufrieden. Heißhungerattacken treten
dann nicht mehr auf.

Finde einen Ernährungsplan, der Dir Spass macht,
schmeckt und bei dem der Genuss nicht zu kurz kommt.


Welche Lebensmittel reduzieren erwiesenermaßen
Heißhungerattacken?


Ganz wichtig: Lerne, welche Lebensmittel 
den Heißhunger reduzieren können und finde genau
diejenigen, die für Dich diesen Joab am besten machen.

Magere Proteine helfen, Deinen Heißhunger zu
kontrollieren. Sie stabilisieren den Blutzuckerspiegel
am besten.

Wenn Du mit hohem oder tiefem Blutzucker zu kämpfen
hast, ist hier der niedrige Zuckerspiegel von
Bedeutung. Denn wenn er niedrig ist, wirst Du noch
mehr unter Heißhungerattacken leiden.

Halte Deinen Blutzuckerspiegel ausgeglichen und Deine
Heißhungeranfälle werden ganz von allene einfach
verschwinden.
     
Pfefferminz ist, genau wie scharfe Gewürze (z.B.
Chilli), dafür bekannt, Heißhungerattacken
wirkungsvoll zu bekämpfen. Berücksichtige das und nimm
es in Deine Ernährung auf.


Wie Du die Knabberei am Abend vermeidest
Wenn Du anfällig für Knabberei am Abend bist, brauchst
Du definitiv einen oder mehrere hilfreiche Tricks, um
dies zu bekämpfen.

Probier mal folgendes: Kau Kaugummi, wenn Du bis spät
in die Nacht fernsiehst. Dein Mund ist beschäftigt und
Du kannst nichts Essbares hineinstecken.

Manche Menschen putzen nach dem Abendessen ihre Zähne,
um ihrem Körper einen Abschluss des Essens anzuzeigen.
Dies hält sie davon ab, später noch etwas zu essen.

Zum Abschluss: wenn Du am Abend einfach nicht
widerstehen kannst, plane einen Snack bewusst ein.
Solange Deine Wahl hierbei vernünftig ist und Deine
erlaubte tägliche Kalorienmenge oder Portionsgröße
nicht überschreitet, gibt es keinen Grund, hungrig ins
Bett zu gehen. Lass es aber nicht zu einem Junk-Food-
Gelage kommen, oder es wird Dein Gewicht negativ
beeinträchtigen.

Das waren also unsere heutigen Tipps, um Deine
Heißhungerattacken besser unter Kontrolle zu halten.

Wende diese Tipps an, und Deine Heißhungerattacken
gehören der Vergangenheit an.


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Besten Dank für den tollen Artikel Dave und Karine.

Karine und Dave haben mir einen weiteren wunderbaren
Artikel zur Verfügung gestellt. In ihm geht es um
bestimmte Gemüse, durch deren Negativkalorien Du
automatisch Fett verbrennst,

Diesen Artikel, den ich Dir nächsten Sonntag, den 15.
Juli schicke, solltest Du keinesfalls verpassen, da er
auch eine besondere Überraschung für Dich enthält.

Alles Liebe und Gesundheit,

Isabel De Los Rios
Diplom Ernährungsberaterin
Diplom Physiotherapeutin
Autorin, Die Abnehm-Lösung

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Die 5 Giftigsten Nahrungsmittel Die Fast Jeder Isst - Und Wie Du Sie Vermeiden Kannst
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Donnerstag, 31. Mai 2012

«11 Antworten auf dringende Fragen zum Thema Cholesterin»

«11 Antworten auf dringende Fragen zum Thema Cholesterin»


v.  A. Trautmann

1. Wer sollte sein Cholesterin bestimmen lassen?

Alle Erwachsenen über 20 Jahren sollten ihr Cholesterin untersuchen 
lassen, vorzugsweise als Teil eines Lipidprofils, mindestens einmal in fünf 
Jahren.

2. Was verursacht hohe Cholesterinwerte?

Hohes Cholesterin kann das Ergebnis einer Erbkrankheit sein oder einer Ernährung reich an gesättigten Fettsäuren. Bei vielen Leuten wird es 
durch eine Kombination  aus fettreichem Essen und einer angeborenen 
Tendenz zu hohem Cholesterin verursacht.

3. Welche Behandlungen werden empfohlen, 

wenn die Werte zu hoch sind?

Die bevorzugte Behandlungsmethode sieht eine Ernährung mit wenigen gesättigten Fettsäuren vor. Eine fettarme Diät senkt das Cholesterin im Durch¬schnitt um 8%. Wenn eine Diät das Cholesterin nicht genügend absenken kann, werden meist Medikamente verschrieben. Manchmal 
werden zwei unterschiedliche Arzneimittel zusammen verwendet, um 
Patienten mit extrem hohem Cholesterinspiegel zu behandeln. Die 
Wirksamkeit der Medikamente ist von Patient zu Patient verschieden 
und die Medikamente sollten individuell angepasst sein. Es gibt 
verschiedene Klassen von Pharmazeutika, die häufig benutzt werden. 
Darunter sind Gallensäurebinder, Niacin, HMG-CoA-Reduktase-Hemmer 
und Fibrate. Der Arzt wird die individuelle Situation in Betracht ziehen 
müssen, bevor er Cholesterin-senkende Mittel verschreibt.

4. Wie ist das Risiko für einen Herzinfarkt bei 

hohem Cholesterin?

Hohes Cholesterin erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt. Je höher 
das Cholesterin ist, desto höher ist das Risiko. Dennoch beeinflussen 
auch viele andere Faktoren das Herzinfarktrisiko, wie z.B. Rauchen, 
Diabetes, Alter und Bluthochdruck. Für mehr Informationen über 
weitere Risikofaktoren lesen Sie bitte den Abschnitt über Cholesterin 
"Am I At Risk ?" der American Heart Association.

5. Ich habe weder meine Ernährung noch 

meine sportlichen Aktivitäten verändert, aber...

mein Cholesterin ist seit der letzten Messung gestiegen. Warum? Cholesterinwerte fluktuieren mit der Zeit. Der gemessene Cholesterinspiegel 
kann um bis zu 10% von einem Monat zum nächsten schwanken. Er kann 
sich zeitweise erhöhen oder erniedrigen. Diese Veränderungen nennt man 
biologische Variation und sie repräsentieren normale Schwankungen, die 
mit dem menschlichen Metabolismus verbunden sind.

6. Mein Arzt hat mir mitgeteilt, dass meine Cholesterinwerte beim letzten Test hoch waren, aber...

anstatt mich zu behandeln riet er mir einige Monate zu warten und den Test 
zu wiederholen. Warum? Cholesterinwerte fluktuieren mit der Zeit. Eine 
einzige Messung des Cholesterins wird nicht immer den "üblichen" Cholesterinspiegel wiedergeben. Daher ist es ratsam mindestens zwei unterschiedliche Messungen, die mehrere Wochen bis mehrere Monate auseinander liegen, durchzuführen, bevor mit einer Behandlung begonnen 
wird. Eine Behandlung basiert auf dem Mittelwert der Messungen.

7. Was ist Cholesterin eigentlich genau?

Heute könnte man oft den Eindruck haben, Cholesterin ist ein 
generell schädliches Nahrungsfett. Dabei bildet der Körper dieses 
Fett in der Leber selber (endogenes Cholesterin) - und zwar etwa 
1 Gramm pro Tag. Mit den Gallensäuren wird es in den Darm 
abgegeben und dort verarbeitet. Zusätzlich nehmen wir über 
die Nahrung Cholesterin auf (exogenes  Cholesterin). Gemeinsam 
mit anderen Fettarten, den Triglyceriden, hat Cholesterin im Körper 
viele wichtige Funktionen.

8. Welche Aufgaben erfüllt das Cholesterin 

im Körper?

Cholesterin ist ein Bestandteil der Zellwände, es hält sie stabil. 
Außerdem ist es für die Produktion von Hormonen, vor allem 
Sexualhormonen, wichtig. Drittens kann der Körper aus Cholesterin 
eine Vorstufe von Vitamin D bilden, wenn man sich in der Sonne 
aufhält.

9. Gibt es ein gutes und ein schlechtes 

Cholesterin?

Dabei ist das LDL-Cholesterin das "schlechte", weil es von der Leber in die Gefäße strömt, sich dort ablagert und zu Arterienverkalkung (Arteriosklerose) führen kann. Die Gefäßwände verändern sich, Ablagerungen (Plaques) 
entstehen, die Gefäße werden enger und können ganz verstopfen. Die 
Folge: Thrombose, Herzinfarkt oder Schlaganfall HDL- Cholesterin gilt 
dagegen als das "gute", denn es übernimmt sozusagen den Rückweg. Es transportiert das Fett aus den Gefäßen zurück in die Leber, wo es abgebaut werden kann. 
Ein hoher HDL- Blutspiegel ist deshalb günstig, hohe LDL- Werte dagegen gefährlich.

10. Wieviel Cholesterin sollte ich denn haben?

Der ideale Cholesterinwert ist keine Konstante, er variiert je nach Alter, 
und er wird auch gemäss dem aktuellen Wissensstand über Risikofaktoren angepasst. Als Idealwerte gelten heute: Gesamtcholesterin: weniger als 5 mmol/Liter, LDL: weniger als 3 mmol/Liter, HDL: mehr als 1 mmol/Liter. 
HDL sollte also mindestens ein Fünftel der Gesamtmenge ausmachen.

11. Welche Ernährung ist gut bei zu hohen 

Werten?

Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, die die 
Darmtätigkeit fördern und zu einem niedrigeren Cholesterinspiegel 
beitragen können. Ballaststoffe sind z. B. in Salaten, frischem Obst, Hülsenfrüchten, Gemüse oder Vollkornprodukten und Weizenkleie 
enthalten.
Unlösliche Ballaststoffe, insbesondere in Vollgetreide, können das 
Risiko für Gefäßerkrankungen und Diabetes mellitus senken. 
Möglicherweise beruht dieser in Studien beobachtete Effekt auf einer 
günstigen Beeinflussung des Zuckerstoffwechsels. Ein täglicher Verzehr 
von 30 Gramm Weizen oder  Hafer kann bereits den Blutzuckerspiegel 
senken, ohne die Insulinausschüttung zu erhöhen.

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Freitag, 9. März 2012

„Jedem Verbraucher steht zu, dass der Trinkwasserversorger einwandfreies Wasser zur Verfügung stellt.“

ZDF
Trinkwasser-Experte Harald H. Friedrich
Frontal21- Service
"Aktuelle Messwerte erfragen"
ZITAT
„Jedem Verbraucher steht zu, dass der Trinkwasserversorger einwandfreies Was- ser zur Verfügung stellt.“
Harald H. Friedrich
06.03.2012
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/17/0,1872,8486481,00.html

Trinkwasser-Experte über die Verantwortung der
Versorger
von Andreas Halbach

Erhebliche Zweifel hat der Trinkwasser-Experte Harald Friedrich an der vielzitierten Aussage, Trinkwasser sei das bestuntersuchte Lebensmittel. Friedrich empfiehlt verunsicherten Verbrauchern, bei den eigenen Trinkwasser-Versorgern die aktuellen Messwerte zu erfragen. Friedrich ist ehemaliger Abteilungsleiter im nordrheinwestfälischen Umweltministerium.
Frontal21: Wie kommentieren Sie die vielzitierte Aussage, Trinkwasser sei das bestuntersuchte Lebensmittel in Deutschland?
ZITAT
„Jedem Verbraucher steht zu, dass der Trinkwasserversorger einwandfreies Was- ser zur Verfügung stellt.“

Erhebliche Zweifel hat der Trinkwasser-Experte Harald Friedrich an der vielzitierten Aussage, Trinkwasser sei das bestuntersuchte Lebensmittel. Friedrich empfiehlt verunsicherten Verbrauchern, bei den eigenen Trinkwasser-Versorgern die aktuellen Messwerte zu erfragen. Friedrich ist ehemaliger Abteilungsleiter im nordrheinwestfälischen Umweltministerium.
Frontal21: Wie kommentieren Sie die vielzitierte Aussage, Trinkwasser sei das
bestuntersuchte Lebensmittel in Deutschland?
Harald Friedrich: Der naturwissenschaftliche Gehalt dieser Aussage entspricht der, dass die Klapperstörche die kleinen Kinder bringen. Die wenigen nicht aussagefähigen chemischen Parameter, die nach der Trinkwasserverordnung in eben diesem Trinkwasser untersucht werden, erlauben keine naturwissenschaftlich-einwandfreie Aussage darüber zu treffen, was für
bedenkliche chemische Mikroschadstoffe wie Pharmaka, Röntgenkontrastmittel,
Antibiotika, Flammschutzmittel, PFT etc. im tagtäglichen Trinkwasser enthalten sind.
Frontal21: Welche politischen Forderungen sind abzuleiten aus der
gegenwärtigen Experten-Diskussion um den Zustand der Kontrollen und technischen Aufbereitung des Trinkwassers in Deutschland?
Friedrich: Wenn die populistische Aussage des bestuntersuchten Lebensmittel aufrecht erhalten werden soll, muss schleunigst die Trinkwasserverordnung bei den zu untersuchenden chemischen und mikrobiologischen Parametern derart novelliert werden, dass sie den Erfordernissen der chemischen und mikrobiologischen Analytik des 21. Jahrhunderts entspricht. Es ist ein untragbarer Zustand, dass wir heute wissen, eine Vielzahl von Mikroschadstoffen und Mikroben sind im Trinkwasser enthalten, wir uns aber weigern, eben diese Inhaltsstoffe wahrheitsgemäß zu analysieren und transparent dem Verbraucher mitzuteilen. Das Analoge gilt für die Trinkwasseraufbereitung. Die technische und gesundheitspolitische Forderung ist hier relativ einfach. Es muss jedem Trinkwasserversorger aufgegeben werden, das Rohwasser, das er zur Versorgung einsetzt, auf die bekannten Mikrospurenstoffe und Umweltschadstoffe zu untersuchen. Werden diese Stoffe nachgewiesen, dann sind die technisch erforderlichen und angemessenen Aufbereitungstechniken zur sicheren Entfernung zu errichten. Das ist in meinen Augen eine leicht zu verwirklichende umwelt- und gesundheitspolitische Forderung.
Frontal21: Was erwarten Sie von den Wasserversorgern?
Friedrich: Wenn die Wasserversorgung als Teil der öffentlichen, Daseinsvorsorge in kommunaler Hand ist, dann unterliegt sie auch der kommunalen Kontrolle also auch der indirekten Kontrolle durch die Bürgerinnen und Bürger. In dieser Konstellation können die aus gesundheitlicher Sicht erforderlichen Maßnahmen schnell und direkt beim Wasserversorger
durchgesetzt werden. Geben Kommunen, die Haushaltsprobleme haben, ihr Tafelsilber ¿ zu dem auch die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung gehört - an
Heuschrecken ab, dann verlieren Sie den Einfluss auf die technischen Investitionen der Trinkwasserwerke. Dann wird für ein Minimum an Investition ein Maximum an Gebühren dem Verbraucher abgepresst. Kostenintensive aber für die Wasseraufbereitung notwendige Investitionen bleiben auf der Strecke. Konstellationen wie die großen privatisierten bzw. teilprivatisierten Wasserversorger in weiten Teilen NRWs sind daher zu vermeiden oder
abzulehnen.
Frontal21: Welchen Rat geben Sie Verbrauchern, die sich vor Verunreinigungen
im Trinkwasser schützen wollen? Friedrich: Die Verbraucher können jederzeit beim Trinkwasserversorger und beim lokal zuständigen Gesundheitsamt die aktuellen Messwerte über das Trinkwasser erfragen. Auch die Messergebnisse, die über die Parameter der
Trinkwasserverordnung hinausgehen. Wenn diese weitergehenden Untersuchungen nicht vorliegen, sollten die Verbraucher darauf bestehen, dass mindestens viermal pro Jahr auf Spurenstoffe und Mikroben detailliert untersucht wird.
Frontal21: Es sieht ja offenbar danach aus, dass die Nachrüstung der Technik in der bundesweiten Wasseraufbereitung noch Jahre dauern wird. Wie kann sich der Verbraucher bis dahin vor den Gefahren schützen. Es gibt nur wenige Anbieter von Ultramembranfilteranlagen für den Hausgebrauch. Wir können keine Empfehlungen geben, aber Experten halten solche Anlagen für durchaus wirkungsvoll. Was halten Sie von Ultramenbranfiltern als private Hausanlagen?
Friedrich: Im Prinzip funktioniert diese Technik auch in einem Ein- oder Mehrfamilienhaus. Ich halte es aber für falsch, dass hier der Verbraucher eine finanzielle und technische Selbsthilfe ergreift. Jedem Verbraucher steht zu, dass der lokale Trinkwasserversorger einwandfreies Wasser zur Verfügung stellt. Dafür nimmt er Gebühren. Aus der Verantwortung für eine technisch und gesundheitlich einwandfreie Trinkwasseraufbereitungstechnik sollte der
Verbraucher den Versorger nicht entlassen.
Mit Material von ZDF

ZDF.de - Artikelseite http://frontal21.zdf.de/ZDFde/druckansicht/17/0,6911,8486481,00.html
1

Aquion Wasser: Trinkwasser wird basisch und gesund!
.

Trinkwasser wird zum Medikamenten-Cocktail

Trinkwasser wird zum Medikamenten-Cocktail
Forscher finden von Hormonen bis Antibiotika alle Präparate
Berlin (pte, 27. August 2004 08:15) - Die Reste von Millionen von Medikamenten landen im Abwasser. Eine neue Studie in einem Klärwerk in Deutschland hat erneut bestätigt: Herkömmliche Methoden sind nicht geeignet, die zahlreichen Arzneimittel aus dem Wasser zu bringen. Vielfach gelangen daher synthetische Hormone wie Estradiol aus Anti-Baby-Pillen wieder in Flüsse, Bäche, Seen, ins Grund- und leider auch ins Trinkwasser, berichtet der Spiegel http://www.spiegel.de .
Die Analysen von Forschern im Grundwasser erinnern an eine kleine
Hausapotheke: Blutfettsenker (Clofibrinsäure), Schmerzmittel, Antirheumatika (Ibuprofen, Diclofenac) und verschiedene Analgetika, aber auch Röntgenkontrastmittel. "Diese Stoffe finden sich überall in Deutschland", erklärt Markus Lehmann, Geoökologe bei der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg. Die Statistik gibt dem Forscher allerdings Recht, denn jährlich wandern etwa 100 Tonnen Schmerzmittel über den Umweg Mensch durch die Toiletten wieder in die Natur. Zusätzlich dazu werden immer noch tonnenweise unverbrauchte Arzneimittel über die Toiletten entsorgt.
Nach einem zufälligen Fund der Substanzen in den 90-er Jahren durch Berliner Forscher wurden in Deutschland zum einen die Analyseverfahren verbessert, zum anderen die Gewässer genauer untersucht. Interessantes Detail am Rande: Die eben ausgeschiedenen Stoffe kommen nach Wochen oder Monaten wieder zurück. Die Berliner Experten konnten etwa 16 Verbindungen im Trinkwasser und mehr als 100 im Abwasser entdecken. Zu den Hauptverursachern der Verunreinigungen zählen aber nach Angaben des Lebensmittelchemikers Thomas Heberer von der Technischen Universität Berlin nicht Krankenhäuser, sondern zu 80 Prozent private Haushalte.
"Es ist noch völlig ungeklärt, ob und in welchem Maße diese Stoffe ein Risiko für Mensch und Natur darstellen", meint Bodo Weigert vom Kompetenzzentrum Wasser Berlin. Beweise für eine humantoxikologische Wirkung gebe es nicht, so der Forscher. Umgekehrt liegt eine Studie der Bochumer Ruhr-Universität vor, wonach ein Zusammenhang zwischen der seit Jahren sinkenden Spermienzahl bei Männern und einer steigenden Rate an Hodenkrebs-Erkrankungen und Genitalfehlbildungen durch Östrogene im Trinkwasser und in Lebensmitteln vermutet wird. "Aus der heutigen wissenschaftlichen Sicht bestehen keine Risiken für die menschliche Gesundheit. Es wäre jedoch unseriös, eine völlige Unbedenklichkeit zu attestieren", räumt Heberer ein. "Allein in Deutschland sind rund 3.000 verschiedene Arzneimittelwirkstoffe auf dem Markt, von denen einzelne in Mengen bis zu mehreren hundert Tonnen pro Jahr verabreicht werden", erklärt Lehmann einen weiteren Unsicherheitsfaktor. Zusätzlich gibt der Forscher zu bedenken, sei nichts über die Langzeitwirkung niedriger Konzentrationen bekannt.
Neue Verfahren der Gas- und Flüssigchromatographie gekoppelt mit der Massenspektrometrie können nach Angaben von Heberer auch kleinste Dosen von Chemikalien entdecken. Darüber hinaus sind neue Techniken in Erprobung, mit denen auch herkömmliche Kläranlagen organische Spurenstoffe beseitigen können. Die Kosten sind aber vielfach zu hoch.
(Ende)
Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Wolfgang Weitlaner,
email: weitlaner@pressetext.at.

Aquion Wasser: Trinkwasser wird basisch und gesund!

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