MSM - Organischer / biologischer Schwefel
Viele Therapeuten halten MSM für das stärkste Entgiftungsmittel überhaupt.
MSM ist auch eines der wenigen Mittel, das die Blut-Hirnschranke
passiert und deshalb ideal für die Behandlung von Demenzkranken und
Menschen die Quecksilber oder andere Giftstoffe durch Amalganzähne im
Gehirn abgelagert haben und es loswerden möchten.
Unter MSM
beobachteten einige Patienten an sich positive Stimmungsveränderungen,
eine gesteigerte Wachsamkeit und nachlassende Depressionen. In der
Literatur wird der Fall eines jungen Malers beschrieben, der wegen
ernster mentaler Beschwerden in der Psychiatrie landet. Antidepressiva
verschlimmern seinen Zustand. Eine Blutuntersuchung ergibt dann eine
Schwermetallvergiftung durch die Farben, mit denen er malte. Trotz
verschiedener Therapien mit homöopathischen und orthomolekularen
Entgiftungsmitteln tritt über anderthalb Jahre keine Besserung ein. Erst
nach drei Monaten mit hoch dosiertem MSM (15 g/d) zusammen mit einer
ayurvedischen Schwitzkur verspürt der Patient eine deutliche Besserung
seines Zustands.
Um schnelle Besserung bei Beschwerden zu
erreichen und zu entgiften, empfiehlt sich in der Regel eine Dosis von
6000 bis 8000 mg täglich. Man kann es auch mit 1.5 Gramm pro 10 Kilo
Körpergewicht ausprobieren. Es empfiehlt sich, zu der MSM Einnahme, die
mit einem Glas Wasser (manche mögen es sogar lieber mit Saft) und 1000
mg gepuffertes Vitamin C einzunehmen.
Die Toxizitätvon MSM ist
vernachlässigbar gering. Freiwillige Probanden erhielten einen Monat
lang täglich insgesamt 70 Gramm MSM und es waren keine toxischen
Wirkungen zu beobachten. Der Körper speichert große Mengen MSM als
Schwefelreserve oder er scheidet sie über die Nieren und die Haut wieder
aus.
Mangelt es dem Körper an biologischem Schwefel, kann dies
zu einer ungenügenden Funktion jeder Zelle, jedes Gewebes und jedes
Körperorgans führen. Schwefel ist nach Kalzium und Phosphor das
dritthäufigste Mineral im Körper. MSM verstärkt nicht nur die Wirkung
der meisten Vitamine und Nährstoffe wie Vitamin C, Coenzym Q10, alle
B-Vitamine, Selen und Magnesium, sondern verbessert auch deren zelluläre
Aufnahme. Da der Körper die Nährstoffe besser verwertet, wird die
Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln effektiver.
Was ist MSM
(Methyl-Sulfonyl-Methan): MSM ist eine von der Natur produzierte
Schwefelverbindung, die Bestandteil von Pflanzen, Wirbeltieren und
Menschen ist und einen hohen Anteil am Kreislauf des Schwefels in der
Natur hat. MSM ist als Nahrungsergänzungsmittel klassifizert und überall
frei erhältlich.
Relativ weit verbreitet ist die Meinung, es
gäbe keinen Schwefelmangel. Immer mehr Ernährungswissenschaftler
zweifeln aber daran und führen an:
Während früher mit Mist
gedüngt worden ist, der einen hohen Schwefelanteil hat, wird heute
hauptsächlich mit Stockstoffhaltigem Dünger gedüngt. Die Erträge pro
Hektar haben sich verdreifacht, der Gehalt an wichtigen Spurenelementen
und Mineralstoffen, die der ausgelaugte Boden der schnellwachsenden
Pflanze nicht geben kann, hat sich mehr als halbiert.
Schwefel
reagiert wie viele Vitamine empfindlich auf Hitze und Kälte. Damit
mindert sich der Vitamingehalt und auch der Schwefelgehalt von
industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln gegenüber dem ursprünglichen
Gehalt im rohen Gemüse oder Obst weiter.
Frische und rohe
Lebensmittel sind daher die gesunden Alternativen zu Durchgebratenem
oder gar industriell gekochten Fertigspeisen.
Die Einnahme von
rund 1000 mg täglich hilft oft schon bei chronischen Schmerzen (darunter
leiden in Deutschland nicht weniger als 11 Millionen Menschen!),
chronischer Müdigkeit, Pilzerkrankungen, Harnleiterinfektionen,
Alzheimer, Lungenerkrankungen, Rheumatismus, Migräne, Fettsucht,
Diabetes, P.M.S. (Post Menopausal Syndrom), Leberfunktionsstörungen,
Tuberkulose, Heuschnupfen, Morgenmüdigkeit, Hormonschwankungen und
Strahlung. Äußerlich aufgetragen wirkt MSM bei Akne, Quetschungen,
Hautproblemen (etwa Ekzeme), Krampfadern, Schleimbeutel- und
Sehnenentzündungen, Muskelschmerzen, Verbrennungen, Fußpilz und
Sonnenbrand.
Der organische Schwefel hilft des weiteren bei
vielen Lungenproblemen wie Bronchitis, Kurzatmigkeit, Lungenzysten und
Raucherhusten und ebenso zuverlässig bei Bein- und Rückenkrämpfen,
Muskelverspannungen und anderen sportmedizinischen Schäden.
Der Substanz wird auch eine antiallergische Eigenschaft nachgesagt.
MSM vermag an die Schleimhaut zu binden, sodass eine natürliche
Schutzschicht zwischen Wirt und Allergenen entsteht. Dadurch lindert MSM
die Symptome bei Nahrungsmittel-, Kontakt- und Inhalationsallergien.
Nach Angaben verschiedener Autoren wirkt MSM als mindestens ebenso guter
Histaminhemmer wie herkömmliche Antihistaminika - aber ohne deren
Nebenwirkungen.
Als Salbe, Creme oder Gel ist MSM auch zur
Wundbehandlung gut geeignet und vermag sogar Narben von Operationen,
Verbrennungen oder Verletzungen optisch zu verbessern (bis hin zum
Verschwinden), indem es für natürlichen Zellabbau sorgt.
- Teil 1 - Entgiftung des Körpers bei chronischen Leiden
Schwefel gehört neben Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor
zu den Mengenelementen im Körper, die als Baustoffe dienen. Er ist nach
Kalzium und Phosphor der dritthäufigste Mineralstoff; der menschliche
Organismus enthält etwa 140 - 150 Gramm Schwefel, was allerdings recht
wenig bekannt ist. Schwefel ist eigenartigerweise der am wenigsten
erforschte Nährstoff. Man findet auch nur wenig Literatur zu diesem für
den menschlichen Körper wichtigen Nährstoff. Das allein war Grund genug,
um Ihnen die wichtigsten Informationen zu diesem Stoff
zusammenzustellen.
Er ist Baustoff des Gerüsteiweißes Kollagen,
einem wichtigen Bestandteil des Bindegewebes, und konzentriert sich
besonders in Knorpeln, Haaren, Nägeln und im Immunsystem. Bei
Schwefelmangel kann es zu akuten und chronischen Erkrankungen kommen.
Organischer Schwefel ist ein wichtiges Grundelement im menschlichen
Stoffwechsel und zeichnet für vielerlei Funktionen verantwortlich:
•
Er ist wesentlich am Aufbau des Kollagens beteiligt, dem Gerüstprotein
für Festigkeit und Struktur von Bindegewebe, Knochen, Knorpeln und
Sehnen. – Ohne Kollagen wären wir ein formloser Zellhaufen.
• Die
Bildung von Keratin ist abhängig von Schwefel – Nägel bestehen zu 98
Prozent aus Keratin, auch Haare weisen einen hohen Anteil dieser
Substanz auf. Gesunde, feste Nägel, elastische und faltenfreie Haut,
sowie dickes, glänzendes Haar sind Folge eines gut funktionierenden
Schwefelstoffwechsels.
• Für den Proteinstoffwechsel hat Schwefel
ebenfalls einen hohen Stellenwert. Viele Enzyme und Hormone (wie z.B.
Insulin) werden direkt mit Hilfe dieser Substanz hergestellt. Die
schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein, Taurin und Methionin, selbst
starke Antioxidantien, unterstützen die Leber bei ihren
Entgiftungsaufgaben. Schwefel ist ebenso Bestandteil des wichtigsten vom
Körper selbst gebildeten Antioxidans, dem Glutathion, das freie
Radikale unschädlich macht.
Das Strukturmodell von MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan)
• Schwefelbrücken legen die räumliche Struktur aller Enzyme und Eiweiße
fest. Ohne diese Schwefelbrücken entwickeln genannte Substanzen einen
räumlich abweichenden Aufbau, so dass der Körper sie nicht mehr
verwerten kann.
• Organischer Schwefel verbessert die
Durchlässigkeit der Zellmembranen. Dadurch verbessert sich die
Nähstoffaufnahme in die Zellen und zudem der Abtransport von Schlacken
aus den Zellen. Damit verstärkt organischer Schwefel die Wirkung von
Vitaminen, Mineralien und anderen Nährstoffen.
• Organischer
Schwefel ist beteiligt an der Energieproduktion in den Zellen, bei der
Blutzucker zu Energie umgewandelt wird. Er verstärkt die Fähigkeit des
Körpers zur Insulinherstellung.
• Organischer Schwefel ist innerhalb
des Immunsystems an der Regelung des Prostaglandin-Stoffwechsels und
der Bildung von Antikörpern und Immunkomplexen wie IgM beteiligt; er
wirkt bei der Abwehr von Infektionen mit.
• Organischer Schwefel
wird zur Regeneration der Knorpel benötigt. Eine 1995 veröffentliche
Studie fand heraus, dass die Schwefelkonzentration in einem durch
Arthrose angegriffenen Knorpel nur ein Drittel der Konzentration eines
gesunden Körpers beträgt.
• Vitamin C sowie die Vitamine des
B-Komplexes Biotin, Pantothensäure und Thiamin (B1) werden über eine
Reaktion mit Schwefel aktiviert.
• Schwefelverbindungen aus Senfölen
(Knoblauch, Zwiebeln, Bärlauch, Rettich, Meerettich, Porree, Kohl,
Senf) wirken antibiotisch.
• Als Bestandteil von Gallensäuren ist
organischer Schwefel an Fettaufnahme und Fettverdauung beteiligt und
unterstützt die Leber bei der Synthese von Cholin (verhindert
Fettleber).
• Es wirkt mit den B-Vitaminen und Vitamin C zusammen auf den Körperstoffwechsel.
• Organischer Schwefel hilft, das für eine gesunde Gehirnfunktion
notwendige Sauerstoff-Gleichgewicht zu erhalten, er erhöht die
Durchblutung und sorgt so auch für bessere Konzentration
Meine erste Begegnung mit MSM war der Rat, es doch einmal gegen meinen
Heuschnupfen zu versuchen. Und tatsächlich, nach ein paar Tagen hatte er
schon erheblich nachgelassen, um nach etwa einer Woche verschwunden zu
sein. Seither fange ich jedes Frühjahr, etwa 4 Wochen bevor meine
übliche Heuschnupfenzeit beginnt, mit der Einnahme von MSM an. Als
Ergebnis vermeide ich eine ständig laufende Nase, die für Heuschnupfen
typischen tränenden Augen und Kopfweh.
Offizielle Verlautbarungen
der Behörden zu MSM besagen, dass man MSM nicht benötigt, weil Schwefel
in der Nahrung ausreichend vorhanden sei. Eigentlich hätte ich dann ja,
wenn ich den behördlichen Empfehlungen gefolgt wäre, von der
zusätzlichen Einnahme von MSM gegen meinen Heuschnupfen nicht
profitieren können, oder? Im weiteren Verlauf meiner Zusammenstellung
werden Sie weitere kleine „Wunder“ über MSM erfahren.
Schwefelkreislauf: Der Schwefel im Wasser der Ozeane wird von Algen
gebunden und sie bilden damit DMS (Dimethyl-Sulfid). Die abgestorbenen
Algen geben diesen Stoff gasförmig an der Meeresoberfläche ab. Hier
reagiert er mit Hilfe von Sauerstoff (O2) und UV-Bestrahlung zu MSM und
DMSO (Di-Methyl-Sulfoxid), die in Wolken gebunden werden und abregnen,
um in den Kreislauf der Natur zurückzukehren. Pflanzen nehmen die
Verbindungen DMS, DMSO und MSM aus dem Boden auf und konzentrieren sie
bis auf das Hundertfache. Über Pflanzennahrung gelangen diese
Schwefelverbindungen in den Organismus von Tier und Mensch.
MSM ist
eine der häufig vorkommenden organischen Schwefelverbindungen. Wir
nehmen es mit roher, frischer, vitalstoffreicher Nahrung regelmäßig auf.
Es ist in kleinen Mengen in den meisten grünen Pflanzen, in Algen,
verschiedenen Früchten und Gemüsen, ebenso in rohem Fleisch und Fisch
vorhanden. Jede Form von Weiterverarbeitung der Nahrungsmittel und auch
deren Transport und Lagerung führt ähnlich wie bei den Vitaminen zu
einem Verlust an organischem Schwefel. Die flüchtige Verbindung löst
sich buchstäblich in Luft auf, insbesondere beim Erhitzen oder Trocknen
von Lebensmitteln. Daher wird bei unseren durch „Fast-Food“ geprägten
Essgewohnheiten eine Nahrungsergänzung mit MSM immer wichtiger. Dazu ein
Zitat von Frau Dr. med. Petra Wenzel aus ihrem Buch „Die
Vitalstoff-Entscheidung“ (siehe Literaturverzeichnis): „Meiner Meinung
nach gehört MSM in jede Hausapotheke“.
MSM als Nahrungsergänzung
vermag die mit zunehmendem Alter häufiger auftretenden
Mangelerscheinungen zu beheben, die sich auf die Funktion von Organen
und Geweben, wie auch jeder einzelnen Zelle des Körpers erstrecken kann.
Es verstärkt nicht nur die Wirkung vieler Vitamine und Mineralien, wie
Selen und Magnesium, Vitamin C und aller B-Vitamine, es verbessert auch
deren Aufnahme in die Zellen.
MSM ist das Transportmolekül für
elementaren Schwefel und eine vom Körper verwertbare Quelle dafür, die
Aminosäuren Methionin, Taurin und Cystein zu verstoffwechseln.
Zahlreiche Proteine und Enzyme sowie das Hormon Insulin bauen Schwefel
in ihr Molekülgerüst ein.
In höheren Konzentrationen wirkt MSM als pharmazeutisch aktiver Stoff. Es scheint wie ein Vitamin die Immunität zu verbessern.
Laborversuche und Tests mit Patienten lassen vermuten, dass MSM eine
große Anzahl von Problemen mit Parasiten, Bakterien und Pilzen
Magen-Darm-Trakt und im Urogenital-Trakt beseitigen hilft.
Geschichte des Schwefels und Entdeckung von DMSO und MSM
Man schreibt es den Chinesen zu, dass sie das Geheimnis des Schwefels
für Feuer und Explosion entdeckt hätten. Sie erfanden nämlich vor rund
1000 Jahren das Schwarzpulver, zu dessen Herstellung man Holzkohle und
circa 10 Prozent Schwefel benötigt.
Griechen und Römer nutzten
Schwefelquellen bereits in der Antike zur Linderung und Heilung für
Rheuma. Ende des 18. Jahrhunderts beschrieb der französische Chemiker
Lavoisier Schwefel als chemisches Element und im 19. Jahrhundert wurde
mit Schwefeläther die erste Vollnarkose durchgeführt.
Im 20.
Jahrhundert schließlich gelang der Durchbruch bei der medizinischen
Anwendung in Form von Sulfonamiden als Vorläufer der Antibiotika und als
Pasten und Lotionen bei Hautkrankheiten. Außerdem entdeckte man die
Bedeutung des Schwefels für den menschlichen Körper, wie z. B. bei der
Erzeugung und Wirkung von Hormonen.
Dr. Alexander M. Saytzeff aus
Russland entdeckte DMSO bereits 1866. Doch erst Anfang der 1950er Jahre
beschrieben britische Wissenschaftler seine erste Anwendung als
Gefrierschutz für Knochenmark und Blutzellen. DMSO bildet bei
Zimmertemperatur eine farblose, klare und leicht ölige Flüssigkeit, die
bei Temperaturen unter 18° Celsius langsam erstarrt. DMSO funktioniert
als „bipolares Lösungsmittel“, es ist gleichzeitig fett- und
wasserlöslich Es riecht nach Knoblauch und hat einen bitteren
Nachgeschmack Dr. med. Frank Liebke schreibt dazu in seinem Buch „MSM -
eine Super Substanz der Natur“ (siehe Literaturliste): „So kann es von
der Haut sehr schnell resorbiert werden und zieht tief ein. Dabei
fungiert es auch als „Carrier“: Es transportiert andere heilende Stoffe
in das Gewebe und verstärkt die Wirkung dieser Substanzen erheblich.
Diese Schwefelverbindung selbst besitzt unter anderem schmerzlindernde,
entzündungshemmende und kapillarabdichtende Wirkung.“
In Studien wurde DMSO erfolgreich intravenös bei Personen mit Schädel-Hirn-Trauma angewandt.
MSM ist ein kristallines Pulver, das man meist als Kapseln oder
Tabletten schluckt, während DMSO äußerlich oder intravenös verabreicht
wird. Beide Stoffe sind eng verwandt, sobald DMSO in den Körper gelangt,
wird es dort zum geruchlosen MSM oxidiert. Vermutlich gehen die
positiven Wirkungen von DMSO auf dessen Umwandlung zu MSM zurück.
Schwefel ist nicht gleich Schwefel – die richtige chemische Verbindung für den Körper
MSM plus Glukosamin und Chondroition - besonders gut geeignet bei Arthritis und Arthrose
Wir nehmen Schwefel in Form organischer Verbindungen auf, wie zum
Beispiel die schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein, Cystin, Taurin und
Methionin in den Nahrungseiweißen. Es gibt jedoch auch
Schwefelverbindungen, wie schweflige Säure, Schwefeldioxid als
Konservierungsmittel in Wein oder Trockenfrüchten, E 605 (ein
Schädlingsbekämpfungsmittel) oder auch Blausäure (Cyanid), deren
Aufnahme bedenklich sein kann.
MSM hingegen ist eine häufig zu
findende organische Schwefelverbindung, die wir mit frischer,
vitalstoffreicher Nahrung bekommen oder als Nahrungsergänzungsmittel
aufnehmen, und es wird im Körper nutzbringend verwertet. Die
Medizinische Hochschule Hannover hat 1989 in einem wissenschaftlichen
Tierversuch Untersuchungen über die Bildung bestimmter Mengen von DMSO
und MSM in der Leber durchgeführt und festgestellt, dass beide
„wasserlösliche und ungiftige Substanzen“ seien. MSM ist nicht toxischer
als Wasser und insofern auch bei großen Einnahmemengen völlig
unproblematisch.
In der Wirkung von DMSO und MSM gibt es zahlreiche Übereinstimmungen.
Das Kommunikationsnetzwerk im Körper
Bedingt durch seine chemische Struktur und seine biologische Aktivität
besitzt MSM besondere Eigenschaften. Zusammen mit der Nahrung
aufgenommen, bildet der freigesetzte Schwefel die Substanzen Kollagen
und Keratin als Hauptbestandteile von Haaren und Nägeln. Kollagen bildet
zudem den Grundstoff des Bindegewebes, das nicht nur den Geweben Form
gibt, sondern auch bedeutend für die Übertragung von Bioinformation ist.
Dadurch ist MSM lebenswichtig für den gesamten Organismus:
Schwefelbindungen formen flexible Strukturen zwischen den Zellen und dem
umliegenden Bindegewebe, bei Schwefelmangel verliert sich die
Elastizität der Zellen und ihrer Membranen. Es gelangen dann weniger
Nährstoffe und Sauerstoff in die Zellen hinein und weniger Abfallstoffe
können sie verlassen. Das vermindert auf Dauer die Vitalität des
Körpers, er wird anfälliger für Erkrankungen, insbesondere auch für
degenerative, chronische Krankheiten.
Michael Labiner gibt dazu in
seinem Aufsatz „Organischer Schwefel“ (Literaturliste) ein gutes
Beispiel: „Umgekehrt wird nun auch verständlich, warum viele Therapeuten
MSM für das stärkste Entgiftungsmittel überhaupt halten. So landete
einst ein junger Maler wegen ernster mentaler Beschwerden in der
Psychiatrie. Sein Zustand verschlimmerte sich durch die verabreichten
Antidepressiva, bis eine Blutuntersuchung endlich zeigte, dass es sich
um eine Vergiftung durch Schwermetalle in den Malfarben handelte.
Verschiedene Therapien mit homöopathischen und orthomolekularen
Entgiftungsmitteln brachten kaum Besserung; erst nach drei Monaten mit
einer Kombination aus hoch dosiertem MSM (15 g täglich) und einer
ayurvedischen Schwitzkur ging es mit dem Künstler wieder richtig
aufwärts.
Was war passiert? Indem die Durchlässigkeit der
Zellmembranen wieder hergestellt wurde, konnten die Nervenzellen die
Schwermetalle schließlich ausscheiden. Weil das wie gesagt auch für
zelleigene Abfallprodukte gilt, fühlen sich viele Menschen nach der
Einnahme von MSM wacher und weniger depressiv. Während der ersten 10
Behandlungstage wird jeder fünfte Patient allerdings Entgiftungssymptome
wie Durchfall, Hautausschläge, Müdigkeit oder Kopfschmerzen erleben. So
lange kann es eben dauern, bis der Körper freigewordene Gifte ganz und
gar losgeworden ist.“
MSM zur Entzündungshemmung und Schmerzlinderung
In Deutschland leiden mindestens 11 Millionen Menschen - 13 Prozent der
Bevölkerung! - an chronischen Schmerzen unterschiedlichster Art, seien
es Kopf- oder Muskelschmerzen, Rücken-, Gelenks- oder Nervenschmerzen,
Rheuma, Osteoporose, Krebs oder andere Schmerzverursacher. Egal welche
Ursache dahinter steckt, die moderne Medizin bevorzugt eine frühzeitige
und konsequente Schmerzbekämpfung, um den Patienten ihr schlimmes Übel
zu erleichtern und um die Ausbildung eines „Schmerzgedächtnisses“ zu
verhindern.
Das ist ohne Nebenwirkungen nicht zu haben: Viele
Schmerzmittel und Entzündungshemmer der Schulmedizin können zu
umfangreichen Nebenwirkungen führen, wobei die meist notwendige
Langzeiteinnahme das Risiko noch deutlich vergrößert. Eine Irritation
des Magen-Darm-Traktes mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, dazu
Schwindel und Kopfschmerzen sind relativ häufig. Schwerere Schäden
können Blutungen der Magen- und Darmschleimhaut sein, Herzrhythmus- und
Durchblutungs-Störungen, aber auch Knorpelschäden und psychische
Veränderungen, womit diese Liste keineswegs vollständig ist.
So
sind Therapeuten gefordert, Schmerzen und Entzündungen besser ursächlich
zu bekämpfen und nach verträglicheren Alternativen zu suchen.
Seit
Jahrtausenden weiß man, dass Schwefel bei Schmerzen, Rheuma und
Arthritis helfen kann, man verwendete ihn in Form von schwefelhaltigen
Heilquellen. Wenn auch in Deutschland MSM noch relativ unbekannt ist, so
wurden doch in Amerika während der letzten 20 Jahre mehr als 40 Studien
dazu durchgeführt.
Eine Sensation war die Veröffentlichung von
Professor Stanley W. Jacob im Jahr 1999. Als Direktor der Schmerzklinik
in Portland hatte er innerhalb von 20 Jahren etwa 18.000
Schmerzpatienten regelmäßig MSM gegeben. Der Effekt war, dass 70 Prozent
der Patienten deutlich oder sogar vollkommen schmerzfrei wurden.
In Amerika hat sich MSM seit vielen Jahren als sanfte Alternative bei
der Schmerz- und Entzündungshemmung etabliert. Als Nahrungsergänzung
kann man es sogar in Kombination mit Schmerzmitteln anwenden. Bis heute
hat man keinerlei toxische oder allergische Reaktionen beobachtet.
Wie lindert MSM den Schmerz?
Mit dieser Frage haben sich einige wissenschaftliche Arbeiten
auseinandergesetzt, wobei bis heute nicht alle Wirkmechanismen
entschlüsselt werden konnten.
Klinisch gesichert sind jedoch die
folgenden Daten zur Schmerzlinderung durch MSM, die dem sehr
lesenswerten Buch von Dr. Frank Liebke „MSM eine Super Substanz der
Natur“ entnommen sind:
• MSM hemmt die Entzündungen, welche durch Druck auf Gewebe und Nerven zu starken Schmerzen führen
• MSM unterdrückt die Schmerzleitung entlang bestimmter Nervenfasern.
Es könnte so auch die Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses verhindern
• MSM fördert die Durchblutung, was die Nährstoffversorgung des
erkrankten Gewebes verbessert. Es kann sich regenerieren und die
Schmerzen lassen nach
• Es entspannt verkrampfte Muskulatur - Schmerzen gehen häufig mit verkrampfter Muskulatur einher
• MSM erhöht die Durchlässigkeit der Zellmembran des geschädigten Gewebes für körpereigene schmerzhemmende Substanzen
Zur Entzündungshemmung von MSM schreibt Liebke in seinem Buch:
„Entzündungs- und Schmerzhemmung besitzen viele Gemeinsamkeiten im
Stoffwechsel. Dies ist unter anderem daran erkennbar, dass die meisten
klassischen Schmerzmittel zugleich als Entzündungshemmer bezeichnet
werden und wirken. Indem MSM schmerzlindernd wirkt, entfaltet es oft auf
gleiche Weise seine entzündungshemmenden Eigenschaften. Unabhängig
davon wirkt es jedoch auch gezielt entzündungshemmend. Entsprechende
Forschungen kommen zu folgenden Ergebnissen: MSM ...
• verbessert
die Wirkung körpereigener entzündungshemmender Hormone (zum Beispiel von
Kortison) und optimiert deren Entzündungen hemmendes Potential am
verletzten und geschwollenen Gewebe
• wirkt abschwellend über Bindung und Abtransport von Gewebsflüssigkeit
• unterdrückt bei Verletzungen und Entzündungen die übermäßige Bildung
so genannter „Fibroblasten“, die zu starker Schwellung führen. Diese
sind unter anderem für die Narbenbildung zuständig. Exzessive
Stimulation von Fibroblasten führt zur Entstehung von
Narbenwucherungen“...
Zusammengetragen aus
http://www.detoxdentist.de/material/magazine/zfu/msm.pdf
MSM Bericht 1.docx
Teil1
http://www.schallers-gesundheitsbriefe.de/archiv-der-gesundheitsbriefe/archiv-9/msm-entgiftung-des-koerpers-bei-chronischen-leiden-teil-1/
Teil2
http://www.schallers-gesundheitsbriefe.de/archiv-der-gesundheitsbriefe/archiv-9/msm-entgiftung-des-koerpers-bei-chronischen-leiden-teil-2/
Teil3
http://www.schallers-gesundheitsbriefe.de/archiv-der-gesundheitsbriefe/archiv-9/msm-entgiftung-des-koerpers-bei-chronischen-leiden-teil-3/
Teil5
http://www.schallers-gesundheitsbriefe.de/archiv-der-gesundheitsbriefe/archiv-9/msm-entgiftung-des-koerpers-bei-chronischen-leiden-teil-5/
Teil6
http://www.schallers-gesundheitsbriefe.de/archiv-der-gesundheitsbriefe/archiv-9/msm-entgiftung-des-koerpers-bei-chronischen-leiden-teil-6/
Teil7
http://www.schallers-gesundheitsbriefe.de/archiv-der-gesundheitsbriefe/archiv-9/msm-entgiftung-des-koerpers-bei-chronischen-leiden-teil-7/
. Hie das gute MSM, gerade etwas teurer aber immer noch die Nr.1
http://www.ebay.de/itm/MSM-Pulver-1kg-Methylsulfonylmethan-hochste-Reinheit-/110656376558?pt=Nahrungsergänzungen_Wellness&hash=item19c3a24eee